Jürg Feldmann, Praxis für klassische Homöopathie und LNB, Spitalgasse 34, 3011 Bern   bern-homoeopathie@gmx.net

                         

Unklare Bauchkolliken bei einem Spanielrüden

Ein dreijähriger Spanielrüde leidet an wiederkehrenden Bauchkoliken. Alle tierärztlichen Therpieanstrengungen blieben bisher erfolglos.
Im Alter von sechs Wochen kam er zu den jetzigen Besitzern und war bisher gesund. Das Problem fing vor 8 Monaten an als er kollikartige Beschwerden zeigte gefolgt von explosionsartigem Durchfall. Nachdem sein Bauch massiert wurde, besserten sich die Symptome aber der Durchfall blieb noch 24 Std. Nach 5 Tagen erschien ein weiterer Anfall und trat nun in regelmässigen Abständen auf. Sobald die Anfälle vorüber waren, ass und trank er wieder normal und schien vergnügt zu sein. Die tierärztlichen Kotuntersuchungen sowie Röntgen waren unauffällig. Es wurde nun eine Operation vorgeschlagen um den Anfällen auf den Grund zu gehen, was die Besitzerin aus Kostengründen aber ablehnte und stattdessen homöopathische Hilfe suchte.
Es handelte sich um einen zutraulichen zu allen Menschen freundlichen Hund. Er hatte keine ausgeprägten Ängste, nur den Staubsauger hasste er. Bei den Anfällen wurde er ganz ruhig und nahm eine sonderbare Stellung ein, in der er verharrte wenn man ihn alleine lies. Den Besitzern wurde allmählich klar, dass er starke emotionale und körperliche Zuwendung suchte und die Symptome bei entsprechendem Verhalten seitens der Besitzer schnell wieder besserten. Nachts kam es nie zu einem Anfall und es gab scheinbar weder einen physischen noch psychischen Auslöser.

Das homöopathische Mittel wurde nun vier Tage lang morgens und abends verabreicht wonach es in der Folge zu keinem Anfall mehr kam! 

Zorro – Kater mit Harnwegsproblemen

Seit ein paar Wochen leidet der 7-jährige Kater an einer Balsenentzündung. Er jammert und ist sehr matt. Beim urinieren im Garten jault er auf. Die tierärztliche Behandlung in Spritzenform half vorübergehend aber eine Woche später begann dasselbe von vorne. Nun wurden Blasensteine festgestellt und eine Operation in Aussicht gestellt sofern sich die Situation nicht entschärft. Er erhält nun Diätfutter, was er aber gar nicht mag.
Zorro ist keine Schmusekatze, hie und da lässt er sich kurz streicheln aber nur wenn er will. Bei der Nachbarin ist er vorsichtig. Zuvor muss er die Situation abtasten, ob nicht ihre Katze anwesend ist. Diese lauert ihm manchmal auf und verprügelt ihn. Zorro rennt dann davon und rennt zur Besitzerin.

Mit diesen Angaben ist das Mittel klar und nach einer einzigen Mittelgabe sind keine Harnwegsprobleme mehr aufgetreten.

Hasso – Hund mit Hautausschlag

Hasso ist ein liebenswerter, zurückhaltender und aufmerksamer 9-jähriger Bernhardiner, der im Alter von 8 Wochen zu seinem Besitzer kam. Hasso ist kurzatmig und röchelt auch bei kühlem Wetter. Jetzt kratzt er sich auch viel und die Haut ist öfters gerötet speziell an der Brust, Bauch und Ellenbogen. Seit 2 Wochen frisst er auch nicht mehr richtig.
Er sitzt teilnahmslos neben seinem Besitzer welcher berichtet, dass Hasso neuerdings aggressiv gegen andere Hunde sei, was es früher nie gegeben hätte. Weiter komme Hasso ihn auch nicht mehr wie früher begrüssen, wenn er zur Türe hereinkomme. Früher sei er viel geselliger gewesen, nun geht er weg, wenn sich der Besitzer zu ihm auf den Boden geselle.
Er suche neuerdings auch oft kühle Plätze auf und habe neulich 6 Zecken auf einmal gehabt, was ebefalls neu sei.

Verlauf: Hasso bekommt eine Einzelgabe des ausgewählten homöopathischen Mittels. 2 Tage später sei der Juckreiz und die Hautrötung gut gewesen und Hasso sei anschliessend auffallend lustig und fidel gewesen. 3 Wochen später ist alles wie zuvor. Hasso bekommt eine 2. Gabe desselben Mittels worauf die Besserung wieder für 2 Monate anhält um danch wieder in den alten Zustand zurückzufallen. Nach der 3. Gabe und einer veränderten Potenz des homöopathischen Mittels kehren die Symptome nicht mehr zurück und Hassos Verhalten ist wieder so wie es immer war.


 

Körperliche Beschwerden

Verhaltensauffälligkeiten

Ängstliche Katze Susi

Die Katze ist 4-jährig und wurde vor 2 Jahren aus einem Tierheim geholt. Seitdem lebt sie mit den Besitzern (einem unverheirateten Paar) und zwei weiteren Katzen zusammen in einer Mietwohnung.

Susi war am Anfang sehr ängstlich bei den neuen Besitzern und ist bis heute auf den Besitzer fixiert. Die Besitzerin füttert sie zwar und trotzdem hat sie sehr Angst vor ihr. Berühren kann sie nur der Mann des Paares. Sobald die Besitzerin in der Wohnung ist versteckt sie sich und wirkt sehr angespannt.

Mit den übrigen im Haushalt lebenden Katzen hat sie sich im Laufe der Zeit angefreundet, würde sich aber nie in einen Streit mit ihnen einmischen. Dann sucht sie eher einen hochgelegenen Ort auf, von wo sie die Situation überblicken kann. Sie legt sich auch selten zu den anderen Katzen.

Sie frisst immer alles sofort, kann nichts einteilen. Ab und zu hat sie auch erbrochen wegen des hastigen Fressens. Auf den Balkon geht sie kaum.

Verlauf nach Mittelgabe: Es wurde mit den Besitzern vereinbart das homöopathische Mittel in einer Einmalgabe in etwas Wasser aufzulösen und mit Hilfe einer kleinen Spritze Susi einzuträufeln.

Bereits ein Monat später wird berichtet, dass Susi viel zugänglicher geworden sei. Nach weiteren drei Monaten ist Susi nicht wiederzuerkennen. Es wird von einer dramatischen Besserung berichtet: erbrochen hat Susi nie mehr, frisst jetzt in normalem Tempo. Sie versteckt sich nicht mehr wenn die Besitzerin kommt und lässt sich nun problemlos von beiden Besitzern berühren und streicheln. Eine Schmusekatze ist sie nicht geworden aber die Besitzer haben grosse Freude an ihr, da die einschränkende Angst vollends verschwunden ist.

Liebeskummer einer Border Collie Hündin

Die 4-jährige Hündin war im Garten kollabiert und litt an heftigen Krämpfen, worauf die Hündin in die Tierklinik überwiesen wurde. Alle Tests verliefen negativ und trotzdem konnte die Hündin noch nicht recht stehen, daraufhin nahm der Partner der Besitzerin sie wieder nach Hause zur Beobachtung. Sie war gedämpft, Wasser nahm sie in kleinen Mengen auf aber an Futter bestand kein Interesse. Die Besitzerin selbst war für ein Wochenendseminar verreist. Sie hatte den Hund als Welpen gekauft und gesundheitliche Probleme bestanden nie. Der Partner der Besitzerin erschien vor zwei Jahren auf der Bildfläche. Er kam mit der Hündin gut zurecht obwohl die Bindung mit der Besitzerin offensichtlich war. 2 Tage nach der Entlassung aus der Klinik genas die Hündin vollständig.

Einen Monat später nachdem die Besitzerin wieder arbeitsbedingt von zu Hause wegblieb, traten die Symptome erneut auf und ein erneuter stationärer Aufenthalt in der Tierklinik folgte. Da nun ein Zusammenhang zwischen dem Zustand der Hündin und der Abwesenheit der Besitzerin offensichtlich erschien, wurde nun um homöopathische Hilfe gebeten.

Die Hündin selbst wurde als ruhig und freundlich beschrieben. Es wurde begonnen das ausgewählte homöopathische Mittel jeweils am Vorabend der Abwesenheit der Besitzerin zu verabreichen. Dies verhinderte zwar den körperlichen Zusammenbruch hatte aber keinen Einfluss auf die Inappetenz und die depressive Verstimmung. Daraufhin erfolgte eine erneute Überprüfung des homöopathischen Mittels. Das Verabreichen eines anderes Mittels zeigte nun eine nachhaltige Wirkung. Zwar wurden vor der nächsten Abwesenheit der Besitzerin noch zwei Mittelgaben gemacht aber danach war keine weitere Behandlungen mehr nötig. Der Hündin ging es fortan auch bei kürzeren Abwesenheiten der Besitzerin gut.