Jürg Feldmann, Praxis für klassische Homöopathie und LNB, Spitalgasse 34, 3011 Bern   bern-homoeopathie@gmx.net

Was sind Schüssler-Salze

Der Arzt Wilhelm Schüssler (1821-1898) wählte den Begriff „Biochemie“ für seine Heilmethode, die auf der Annahme gründet, dass Erkrankungen auf den Mangel bestimmter Mineralstoffe in den Körperzellen zurückzuführen sind und durch systematische Zufuhr dieser Stoffe zu heilen sind. Die verwendeten Mineralstoffe, die Salze, bezeichnete er als „Funktionsmittel“. Davon gibt es 12 Basismittel und 16 Ergänzungsmittel.

Schüssler-Salze sind homöopathische Heilmittel. Bei der Herstellung werden
diese Mittel potenziert und verschüttelt. Durch die Potenzierung einer Substanz verändert sich ihre biologische Verfügbarkeit im Zielorgan. Es entfaltet sich eine feinere Wirkung, als bei nichtpotenzierten Stoffen. Daher können diese vom Organismus besser aufgenommen bzw. erkannt werden. 

Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und die Wirksamkeit der Schüssler-Salze bei akuten wie auch chronischen Krankheiten haben sie in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten alternativen Heilmethoden überhaupt gemacht. Nebst der Tatsache, dass es sich um eine kostengünstige Therapie handelt, haben Schüssler-Salze den weiteren Vorteil, dass keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten und auch keine Erstverschlimmerungen zu erwarten sind.

Schüssler-Salze können sowohl bei akuten wie auch bei chronischen Krankheiten eingesetzt werden.  

Lesen Sie mehr über die Bedeutung der Mineralstoffe: 

Antlitzdiagnose

Der Weg der Mittelfindung ist anders als bei der klassischen Homöopathie, denn Schüssler fand einen anderen Zugang zum kranken Menschen. Er erkannte, dass das Defizit oder Überschuss an Betriebsstoffen sich nicht bloss im Körper, sondern auch im Gesicht ausdrückt. Dabei spielen Farben im Gesicht, Glanz, Hautbeschaffenheit, Falten, Symetrien etc. eine entscheidende Rolle um Hinweise zum hilfreichen Funktionsmittel zu erhalten. 

Die Mängel lassen sich auch dann erkennen, wenn eine Person noch an keinen klinischen Symptomen leidet. Möglicherweise sind aber bereits Frühzeichen da wie z. B. Cellulitis, Falten, übernächtigtes Aussehen, Tränensäcke etc., die die betroffene Person meist noch nicht als Krankheitszeichen wertet. 

Somit eignet sich eine Behandlung mit biochemischen Funktionsmitteln als hervorragende Anti-aging Therapie wie auch bei bereits bestehenden Krankheitssymptomen.

 "Zeig mir dein Antlitz, und ich sage Dir was dir fehlt"